Alpe Adria Radweg, Tag 2

Selten haben wir in einem Hotel so geschwitzt. Aufgrund der über 30° C hohen Aussentemperatur hitzte sich das Zimmer natürlich auch auf. Ein kleines Fenster ließ nur wenig frische Luft hinein. Erst in den Morgenstunden kühlte es etwas ab, so dass wir Erholung fanden.

Die vertrockneten Blumen im Gang und im Frühstücksraum ließen auf nicht sehr viel Pflege schließen. Genau so war auch das Frühstück: gerade einmal das Allernötigste wurden den Gästen angeboten.

Aber dann ging es endlich los, unsere Radtour nach Italien konnte beginnen!

Die ersten Kilometer fuhren wir entlang des Almkanals. Rechts und links dieses Jahrhunderte alten künstlichen Bachlaufs sind wunderschön gelegene Grundstücke mit Wasserzugang. Ein wahres Kleinod unweit der großen Stadt Salzburg.

Auch gibt es hier eine künstliche Surfwelle.

Gleich in der Nähe ist das Schloß Hellbrunn mit den bekannten Wasserspielen, die allerdings noch nicht in Betrieb waren.

Über Hallein ging es weiter nach Golling zu den Wasserfällen, denen wir allerdings nur einen kurzen Besuch abstatteten.

Hinter Golling ging es den Pass Lueg hinauf, der die erste kleine Herausforderung für uns darstellte.
Die Berge wurden immer höher und die Strecke führte für einige Kilometer an einer Bundesstraße entlang. Die Salzach hat sich hier ein extrem enges Tal im Fels geschaffen. Bundesstraße und die Eisenbahn teilen sich den Platz mit der Salzach.
Für einen Radweg ist kein Raum, hier mussten wir für einige Kilometer auf der Bundesstraße fahren.
Dafür gibt es wunderschöne Aussichten auf die wilde Salzach und die Bergwelt.

Quartier bezogen wir in Bischofshofen in der Pension Feitzinger.
Eigentlich hatten wir ja im Hotel Schützenhof gebucht, aber wir wurden dann in der gleich in der Nähe liegenden Penison untergebracht.
Die sehr nette Wirtin begrüßte uns herzlich und das Zimmer und besonders das Bad gefielen uns. Es gibt auch eine abschließbare Abstellkammer für Fahrräder.
Diese Unterkunft ist eine Empfehlung wert. Bezahlt haben wir inklusive Frühstück 85 €.


Bischofshofen? Mancher wird jetzt denken „den Ort kenne ich!“. Genau, in Bischofshofen findet alljählich das Abschlussspringen der Vierschanzentournee statt. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, die Paul-Außerleitner-Schanze zu besichtigen. Wir hatten Glück, denn bei unserem Besuch übten gerade einige Nachwuchsspringer.

Auf dieser ersten Etappe legten wir 60 Kilometer zurück.
Den Tag ließen wir bei einem Wiener Schnitzel und Brathendl mit Erdäpfelsalat ausklingen.

Hinweis für Radler, die auf der Durchreise sind:
In der Innenstadt gibt es zwei Ladestation für E-Bikes.

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