{"id":2070,"date":"2022-08-31T13:23:00","date_gmt":"2022-08-31T11:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/?p=2070"},"modified":"2022-08-31T13:14:15","modified_gmt":"2022-08-31T11:14:15","slug":"via-claudia-augusta-tag-8-ende-oder-doch-nicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/?p=2070","title":{"rendered":"Via Claudia Augusta, Tag 8 &#8211; Ende &#8211; oder doch nicht?"},"content":{"rendered":"\n<p>In der Nacht zogen zahlreiche Gewitter \u00fcber <strong>Schongau <\/strong>hinweg und auch am Morgen regnete es noch leicht. Trotzdem fuhren wir los, denn das Tagesziel war <strong>Donauw\u00f6rth<\/strong>, dem offiziellen Endpunkt (oder Startpunkt, je nachdem in welche Richtung man f\u00e4hrt) der Via Claudia Augusta. Und <strong>Donauw\u00f6rth <\/strong>ist von <strong>Schongau <\/strong>125 Kilometer entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber schon nach 20 Kilometern waren wir gezwungen, zum ersten Mal auf dieser Radreise, unsere Regensachen anzuziehen, denn es begann zu regnen . Nein, es fing an zu sch\u00fctten!<br>Und dies sollte die n\u00e4chsten zwei Stunden so weitergehen.<br>Wir fuhren aber unverdrossen weiter, irgendwie machte es ja auch Spa\u00df im str\u00f6menden Regen radzufahren &#8211; zumindest ein wenig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Via Claudia Augusta - Regenwetter\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1kl_m172cdY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>So einem lang anhaltenden Regen waren wir und unsere Regenkleidung auf dem Rad noch nie ausgesetzt. Leider muss man sagen, dass die Regenjacken den Test nicht unbedingt bestanden haben. An einigen Stellen hielten sie nicht dicht. Eventuell m\u00fcssen wir da nachbessern. <br>Hat ein Leser einen Tipp f\u00fcr eine leichte und platzsparende Regenjacke?<br><br>Nachdem wir bisher auf dieser Radreise immer Temperaturen von \u00fcber 30\u00b0C hatten, war es ganz angenehm einmal nicht zu schwitzen. Aber mussten es &#8222;nur&#8220; 18\u00b0C sein? Ein wenig froren wir schon&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_010.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1866\" width=\"1125\" height=\"909\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_010.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_010-300x242.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_010-400x323.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_010-100x81.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption>Was wir vom Regenwetter hielten ist deutlich zu sehen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber nach Regen kommt Sonne und so war es auch. Das Schlechtwetterband zog weiter und rasch h\u00f6rte es auf zu regnen und die Sonne kam wieder heraus. <\/p>\n\n\n\n<p>In <strong>Oberottmarshausen, <\/strong>nach etwa 60 Kilometern, war es Zeit f\u00fcr eine Pause. W\u00e4hrend wir uns verpflegten und die nasse Kleidung trockneten, wurden die Akkus der E-Bikes mit frischen Strom versorgt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_040.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_040.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1867\" width=\"1125\" height=\"633\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_040.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_040-300x169.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_040-400x225.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_040-100x56.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption>Laden der Akkus und Trocknen der nassen Kleidung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg nach <strong>Donauw\u00f6rth <\/strong>durchquerten wir <strong>Augsburg <\/strong>und wenn man schon einmal da ist, dann kann man sich auch die <strong>Fuggerei <\/strong>ansehen. <em>&#8222;Die Fuggerei in Augsburg ist eine der \u00e4ltesten bestehenden Sozialsiedlungen der Welt. Die Reihenhaussiedlung stiftete Jakob Fugger \u201eder Reiche\u201c im Jahr 1521. Heute wohnen in den 140 Wohnungen der 67 H\u00e4user 150 bed\u00fcrftige katholische Augsburger B\u00fcrger f\u00fcr eine Jahres(kalt)miete von 0,88 Euro. Sie sprechen daf\u00fcr t\u00e4glich einmal ein Vaterunser, ein Glaubensbekenntnis und ein Ave Maria f\u00fcr den Stifter und die Stifterfamilie Fugger. Bis heute wird die Sozialsiedlung aus dem Stiftungsverm\u00f6gen Jakob Fuggers unterhalten.&#8220;<\/em> (Quelle Wikipedia).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_070.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_070.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1868\" width=\"1125\" height=\"844\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_070.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_070-300x225.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_070-400x300.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_070-100x75.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption>Fuggerei in Augsburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_080.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1869\" width=\"1125\" height=\"844\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_080.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_080-300x225.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_080-400x300.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_080-100x75.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption>Fuggerei in Augsburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Fahrten durch gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte empfinde ich meistens als Qual. St\u00e4ndig muss man an Ampeln anhalten oder auf andere Verkehrsteilnehmer achten. Dies ging uns am n\u00e4chsten Tag in <strong>N\u00fcrnberg <\/strong>genauso. Darum versuche ich m\u00f6glichst schnell wieder aus den St\u00e4dten herauszukommen und die Aufenthaltszeit so kurz wie n\u00f6tig zu halten. Auch auf die Gefahr hin, von den Sehensw\u00fcrdigkeiten nicht viel mitzubekommen.<br>Die Au\u00dfenbezirke von Gro\u00dfst\u00e4dten muss man meist ja auch passieren. Im S\u00fcden und Norden und durch <strong>Augsburg <\/strong>fuhren wir auf wenig reizvollen Radwegen entlang, die parallel von Hauptverkehrsstra\u00dfen verliefen. Insgesamt zog es sich so fast 40 Kilometer hin. <\/p>\n\n\n\n<p>Uns war schon bewusst, dass die landschaftlich sch\u00f6nen Etappen hinter uns lagen. Aber zur K\u00fcr geh\u00f6rt auch die Pflicht. Uns blieb nichts anderes \u00fcbrig als &#8222;Kilometer zu machen&#8220; um <strong>Donauw\u00f6rth <\/strong>zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_6_360.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_6_360.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2017\" width=\"1125\" height=\"844\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_6_360.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_6_360-300x225.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_6_360-400x300.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_6_360-100x75.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption>Kirche in Mertingen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Etappe von <strong>Schongau <\/strong>nach <strong>Donauw\u00f6rth <\/strong>war mit 125 Kilometer und 6:24 Stunden reiner Fahrzeit die l\u00e4ngste auf unserer Radreise. Die letzten 40 Kilometer hatten wir mit heftigem Gegenwind zu k\u00e4mpfen, der das Fortkommen nicht einfacher machte. Umso froher waren wir, als das <strong>Hotel im Ried<\/strong> in <strong>Donauw\u00f6rth <\/strong>erreicht war und wir die Via Claudia Augusta offiziell in der ganzen L\u00e4nge geschafft hatten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_210.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_210.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1870\" width=\"1125\" height=\"844\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_210.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_210-300x225.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_210-400x300.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_210-100x75.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption>Hotel im Ried in Donauw\u00f6rth<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit sollte unsere Radreise ja noch nicht beendet sein, wir hatten vor bis nach Hause zu fahren. Und das w\u00fcrde noch einmal zwei weitere Tage auf dem Rad bedeuten.<br><br>Das Hotel war das einzige auf der ganzen Reise mit Fliegengittern an den Fenstern. Dies mag nur ein kleines Detail sein, bedeutete aber, dass wir die Fenster nachts offenlassen konnten, ohne das uns l\u00e4stige M\u00fccken um den Schlaf brachten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_Profil.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_Profil.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2068\" width=\"1125\" height=\"385\" srcset=\"http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_Profil.jpg 1500w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_Profil-300x103.jpg 300w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_Profil-400x137.jpg 400w, http:\/\/reiseblog.wbeyersdorf.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/VCA_7_Profil-100x34.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Den genauen Streckenverlauf kann man in meinem Komoot-Profil sehen:<br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.komoot.de\/collection\/1701339\/-via-claudia-augusta\" target=\"_blank\">https:\/\/www.komoot.de\/collection\/1701339\/-via-claudia-augusta<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht zogen zahlreiche Gewitter \u00fcber Schongau hinweg und auch am Morgen regnete es noch leicht. 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